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Farbe und Affekt in Psychoanalyse und abstrakter Malerei

Unter dem titelgebenden Leitthema Farbe und Affekt betrachtet Petra Christian-Widmaier Werke der abstrakten farbigen Malerei der Moderne und Postmoderne aus einer psychoanalytischen Perspektive. Die Autorin widmet sich in ihrer Studie Josef Albers' affektiv grundierter Farblehre und affektiven Fülle seiner Malerei, Mark Rothkos affektiv gesättigter Farbfeldmalerei und Ricardo Saros affektiv aufgeladener verkörperter Farbe in seiner Farbmalerei. Anschließend vermittelt die Autorin zwischen dieser modernen abstrakten Kunst und aktuellen Affekttheorien in der Psychoanalyse. Als geeignete 'Türöffner' erweisen sich hierbei Daniel Sterns Konzept der Vitalitätsaffekte, Christopher Bollas' Überlegungen zum Verwandlungsobjekt und ästhetischen Moment sowie Didier Anzieus Theorie des Haut-Ich. In einem sich anschließenden methodischen Teil arbeitet Christian-Widmaier zentrale Maximen für die kunstpsychoanalytische Betrachtung abstrakter farbiger Bilder heraus. Diese Maximen bringt sie abschließend unmittelbar zur Anwendung: Eine Homage to the Square von Josef Albers aus dem Jahr 1969 wird erstmals kunstpsychoanalytisch interpretiert und gedeutet.

janvier 2026, 204 pages, Imago, Allemand
Psychosozial Verlag GbR
978-3-8379-3448-9

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