Commander aujourd'hui : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Die 70er

Roman

'Literatur sorgt dafür, dass eine Gesellschaft bei Verstand bleibt' - der feministische Klassiker der Philippinen

Amanda Bartolome lebt in einer Subdivision in Manila, einer Mittelklassesiedlung, die eingezäunt ist. Der Rest der Stadt und der Welt bleibt ausgesperrt. Aber dann bringen fünf Söhne und ein Ehemann verwilderte Katzen, Neuigkeiten, Schwiegertöchter und verletzte Untergrundkämpfer ins Haus. Bald folgt die Polizei. Amanda denkt über all das nach und stellt Verbindungen her: zwischen Sex im Ehebett, dem Vietnamkrieg und der Abwertung des philippinischen Pesos. Sie verortet sich im 'mittleren Mittelstand' und steckt in tausend Widersprüchen. Davon lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie ringt darum, eine Gesellschaft unter Kriegsrecht, ihre Söhne und Schwiegertöchter zu verstehen: vom Soldaten in der US-Navy bis zur Guerillera, vom Schulverweigerer und dem angehenden Journalisten bis zur jungen Mutter, die ihren Traum vom eigenen Beruf nicht aufgibt.

Lualhati Bautista hat mit ihren Romanen ein Nachdenken über die Rolle der Frau und die politische Lage im Land angeregt. Klar und kraftvoll geschrieben, in der Umgangssprache der Stadt Manila (Tagalog), wurden ihre Werke in preiswerten Ausgaben veröffentlicht und waren für alle zugänglich. Bautista hat viel riskiert und ist bis heute ein Vorbild - auch für die jüngeren Autorinnen auf den Philippinen, wie Beverly 'Bebang' Siy in ihrem Nachwort schreibt.

Aus dem Tagalog von Annette Hug.

août 2025, 224 pages, welt bewegt, Allemand
Orlanda Buchverlag GmbH
978-3-949545-77-1

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