Dichterikone. GOETHE sammeln, erforschen, verehren, vermitteln

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung der Universitätsbibliothek Leipzig vom 7. November bis 01. Februar 2026 Das Sammeln von Objekten, die zum Leben und Werk eines Schriftstellers gehören, vor allem von Autographen und wertvollen Drucken, entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer Praxis bürgerlicher Kultur. Goethe nahm dabei eine Sonderstellung ein, er avancierte nach der Reichsgründung 1871 zum Nationaldichter der Deutschen. Das 100. Gründungsjubiläum der Leipziger Goethe-Gesellschaft bietet eine Gelegenheit, den Zusammenhängen zwischen den wertvollen Goetheana-Beständen in der Universitätsbibliothek Leipzig und den Forschungs-, Editions- und Sammelpraktiken in ihren jeweiligen Kontexten nachzugehen. Weitgehend unbekannt ist, dass Leipzig ein Zentrum des Autographenhandels wurde, der sich als Zweig des Antiquariats professionalisierte. Ebenso lassen sich Fragen zu aktuellen Formen der Auseinandersetzung mit Werk und Nachlass von Schriftstellern stellen. Was bedeuten sie für ihre Sammler, was sagt das Sammeln über den Stellenwert von Literatur aus? Warum und wann wird zu bestimmten Autoren und Autorinnen gesammelt - regional, überregional, transnational? Und was leisten literarische Gesellschaften? Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Leipziger Goethe-Gesellschaft e. V. und zeigt unter anderem Leihgaben aus dem Sächsischen Staatsarchiv und der Kustodie der Universität Leipzig.

novembre 2025, 88 pages, Schriften aus der Universitätsbibliothek Leipzig, Bd. 59, Allemand
Leipziger Universitätsvlg
978-3-96023-675-7

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