Der Unmittelbarkeitsbegriff bei zwischengeschalteten Personengesellschaften

Die Arbeit bietet eine fundierte Analyse des Unmittelbarkeitserfordernisses bei Beteiligungen über transparente Personengesellschaften. Die Autorin adressiert damit eine zentrale Fragestellung der internationalen Steuerpraxis mit unmittelbarer Bedeutung für die Quellensteuerentlastung in grenzüberschreitenden Konzernstrukturen. Im Zusammenspiel von Abkommensrecht, Unionsrecht und nationalem Steuerrecht arbeitet sie die maßgeblichen Regelungskonzepte systematisch auf, stellt Inkonsistenzen heraus und entwickelt Lösungsansätze zur Auslegung. Es zeigt sich, dass die Thematik bislang nicht abschließend geklärt ist und weiterhin offene Fragen sowie Spannungsfelder zwischen Transparenzprinzip und formalen Beteiligungsanforderungen bestehen.

septembre 2026, env. 126 pages, Young Academics: Internationales Steuerrecht, Bd. 5, Allemand
Tectum Verlag
978-3-68900-717-1

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