Das Verhältnis zwischen Immaterialgüter- und Kartellrecht
unter dem Blickwinkel des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung sowie der Entwicklung im Bereich den Genpatente
Das Verhältnis zwischen dem Immaterialgüter- und dem Kartellrecht ist konfliktträchtig und weder in Theorie noch Praxis restlos geklärt. Obschon beide Rechtsgebiete die Förderung des Wettbewerbs bezwecken, bedienen sie sich unterschiedlicher Mittel. Dies bedingt eine Abwä-gung zwischen den Interessen an der ausschliesslichen Nutzung eines Rechts und dem Zu-gang zu demselben, gerade im Hinblick auf die Ermöglichung von Folgeinnovationen. Einer-seits wird hinsichtlich der Erweiterung der immaterialgüterrechtlichen Schutzgegenstände vor Fehlmonopolisierungen gewarnt, andererseits sieht sich das Kartellrecht dem Vorwurf der Verhinderung von Investitionen in die Forschung ausgesetzt. Die
octobre 2005, 196 pages, Abhandlungen zum schweizerischen Recht ASR, Bd. 715, 1(r)e édition, Allemand
Stämpfli Verlag AG
9783727204548
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