In seiner zweiten Amtszeit stuft US-Präsident Trump ¿die¿ Antifa per Dekret als Terrororganisation ein. In Rede steht ein Begriff mit reicher Geschichte: Organisationen wie die Black Panther Party und Persönlichkeiten wie Angela Davis, George Jackson oder Assata Shakur 'organisierten sich unter dem Banner des Antifaschismus' und verfassten entsprechende Schriften, so Jeanelle K. Hope und Bill V. Mullen. Mit ihnen lässt sich der Ursprung des Faschismus in kolonialen Verhältnissen ausmachen. Oder mit dem panafrikanischen Vordenker Walter Rodney: Er 'entsprang kapitalistischer Ausbeutung und Vorherrschaft'. Die ¿Rassengesetze¿ in den USA waren Vorbild für faschistische Regime in Europa. Derweil schrieb sich in den USA der Kampf gegen eine white supremacy dem Widerstand gegen Sklaverei, Lynchjustiz, Segregation und Krieg ebenso ein wie der Auflehnung gegen einen gefängnisindustriellen Komplex oder gegen die Lage in den Ghettos. Der Band geht verschiedenen Facetten und Meilensteinen des Black Antifascism nach, vom Abolitionismus über antikoloniale Kämpfe bis zur #blacklivesmatter-Bewegung. Stets verbunden mit der Frage, was den heutigen 'faschistischen Echokammern' entgegenzusetzen ist.
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978-3-89438-865-2

