Erschöpfungsgrundsatz im Urheberrecht
Von:
Thomas SemadeniDie Durchsetzung des freien Warenverkehrs wird im Immaterialgüterrecht anhand des Erschöpfungsgrundsatzes gewährleistet. Diesem zufolge darf das Erzeugnis im Anschluss an seine Inverkehrsetzung frei weiterverbreitet werden. Trotz seiner vermeintlich schlichten Konzeption sieht sich das Erschöpfungsmodell nach wie vor in Lehre und Rechtsprechung mit diversen Unsicherheiten konfrontiert. Lässt sich die Erschöpfungswirkung beschränken? Unter welchen Voraussetzungen sind Parallelimporte zulässig? Wie verträgt sich das Erschöpfungsprinzip mit der Gebrauchsbefugnis an Computerprogrammen? Ist es sinnvoll, den Online-Vertrieb mit dem Offline-Vertrieb erschöpfungstechnisch zu synchronisieren? Die vorliegende Arbeit setzt sich umfassend und ausführlich mit diesen und weiteren Fragen rund um den Erschöpfungsgrundsatz im Urheberrecht auseinander.
März 2004, 200 Seiten, Paperback, Schriften zum Medienrecht und Immaterialgüterrecht, 1. Auflage, Deutsch
Stämpfli Verlag AG
9783727218736
Stämpfli Verlag AG
9783727218736


