Entwicklung und Reform zur 'Vergewaltigung in der Ehe' gemäß § 177 StGB

Der 'Kampf um Anerkennung' aus rechtshistorischer und rechtsphilosophischer Sicht

Das Buch stellt die Problematik der Vergewaltigung in der Ehe in den Zusammenhang rechts-philosophischer Überlegungen zum Kampf um Anerkennung. Das Wesen des Eheverhältnisses wird als Anerkennungsverhältnis verstanden, innerhalb dessen Vergewaltigung als Unrecht qualifiziert werden muss. Diese These wird rechtsphilosophisch begründet. Die gegenwärtige Fassung des § 177 StGB stellt dieses Unrecht gut begründet unter Strafe. Die Arbeit verdeutlicht aber in der genaueren Untersuchung des § 177 StGB die Unvereinbarkeit seiner konkreten Ausgestaltung mit dem Rechtsstaatlichkeitsprinzip. Außerdem vertritt die Verfasserin die These, dass in der konkreten Rechtsanwendung der Unrechtscharakter der Vergewaltigung in der Ehe indirekt unterlaufen wird.

November 2005, ca. 206 Seiten, Strafrecht und Rechtsphilosophie in Geschichte und Gegenwart, Bd. 2, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-53079-5

Weitere Titel der Reihe: Strafrecht und Rechtsphilosophie in Geschichte und Gegenwart

Alle anzeigen

Weitere Titel zum Thema