Empirische Ethik der Digitalisierung

Herausgegeben von:
Uhl, Matthias

Digitale Technologien werfen zahlreiche ethische Fragen auf. Technische Entwicklungen sollten daher kontinuierlich von ethischer Reflexion begleitet werden. Diese bleibt jedoch häufig abstrakt. Zudem tritt Technikethik traditionell eher als mahnende Stimme auf, die vor Kontrollverlust im Angesicht als „Black Boxes“ wahrgenommener Technologien warnt. Ein Austausch mit Entwicklern findet nur begrenzt statt. Um konstruktiv zu einer menschengerechten Technikgestaltung beitragen zu können, muss eine Ethik der Digitalisierung diese Black Boxes öffnen und sich aktiv in die Entwicklung konkreter Technologien einbringen. Dazu braucht sie eine systematische empirische Fundierung. Der vorliegende Band entwickelt einerseits grundlegende Überlegungen zu einer empirisch ausgerichteten Ethik der Digitalisierung. Andererseits zeigt die Diskussion spezifischer Anwendungsfelder exemplarisch, welche Bedeutung empirische Forschung für dieses Feld hat und wie breit und vielschichtig die damit verbundenen Herausforderungen sind.

Der Inhalt

  • Begründung einer empirisch orientierten Ethik der Digitalisierung
  • Analyse zentraler Moralphänomene in der Mensch-Technik-Interaktion
  • Reflexion über Einbindung partizipativer Forschung in normative Debatte
  • Veranschaulichung an konkreten Anwendungsfeldern

 

Die Beitragsautoren

Anja Bodenschatz, Dr. Jan Gogoll, Michael Haiden, Dr. Johanna Jauernig, Dr. Dr. Sebastian Krügel, Dr. Florian Richter, Manuela Schönmann, Dr. Christina Strobel, Prof. Dr. Gari Walkowitz

 

Der Herausgeber

Prof. Dr. Matthias Uhl ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialethik an der Universität Hohenheim. Er publiziert regelmäßig zu Themen der Ethik der Digitalisierung.

August 2026, ca. 212 Seiten, Deutsch
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
978-3-658-51656-7

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