Frühlingsaktion: Jetzt bis zum 30. April 2026 20 % Rabatt auf Onlinebestellungen sichern – mit dem Code NEST2026. Ausgenommen: Bücher mit Erscheinungsjahr 2026 sowie die Reihen «Berner Kommentar» und «Berner Kommentar Update».

Einwilligung und Richtervorbehalt

Die Arbeit setzt die Institutionen Einwilligung und Richtervorbehalt in Zusammenhang. Dies geschieht am Beispiel ihres Zusammentreffens bei der molekulargenetischen Untersuchung und Speicherung der Gendaten gemäß § 81 g StPO. Es wird zunächst untersucht, unter welchen Voraussetzungen überhaupt eine Einwilligung als Legitimationsgrundlage staatlicher Eingriffe dienen kann. Hierbei wird auch Stellung zu der Frage bezogen, inwieweit der Staat den Einzelnen paternalistisch vor seinen eigenen Entscheidungen schützen kann. Sodann wird der Richtervorbehalt angesichts der gewonnenen Ergebnisse auf seine (individuellen oder auch überindividuellen?) Funktionen untersucht. Schließlich kommt es zu der Beantwortung der Frage, ob die Einwilligung den Richtervorbehalt bei § 81 g StPO ersetzen kann.

April 2006, ca. 198 Seiten, Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien, Bd. 95, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-55271-1

Weitere Titel der Reihe: Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien

Alle anzeigen

Weitere Titel zum Thema