Eine kleine Philosophie der Fotografie

Das Um-denken des Fotografischen

Was geschieht, wenn wir Fotografie nicht nur als Technik, sondern als Denk- und Sehform begreifen? Holger Ostwald - philosophisch geschult und fotografisch erfahren - lädt dazu ein, den eigenen Blick zu schärfen. Er zeigt anschaulich, wie Fotos Zeit schneiden, Erinnerung formen, Identität verhandeln - und warum Fragen nach Bildausschnitt, Wahrheit, Macht und Verantwortung immer bereits mitfotografiert werden. So wird das Fotografische als Haltung des Sehens präsentiert, die über das Fotografieren selbst hinausgeht. Das Buch richtet sich mithin nicht nur an Fotografie-Enthusiastinnen und -Enthusiasten, sondern an alle, die Bilder machen oder betrachten - und an alle, die verstehen wollen, wie tief fotografische Bildwelten unsere Kultur und unser Selbstverständnis prägen. Fotografie ist somit kein Spezialthema, vielmehr ein Schlüssel, um Gegenwart, Medien und Wahrnehmung neu zu verstehen. Wer dieses Buch liest, gewinnt neben einigem Hintergrundwissen eine alltagstaugliche Bildkompetenz für unsere visuelle Gegenwart.

August 2026, 340 Seiten, Deutsch
Büchner-Verlag
978-3-96317-462-9

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