Die Verpflichtung Privater durch die sozialen und Gleichheitsrechte der GRCh

Ein Beitrag zur allgemeinen Grundrechtsdogmatik des Unionsrechts

Die Grundrechtsverpflichtung Privater ist seit Jahrzehnten eine der am häufigsten diskutierten Fragen der deutschen Grundrechtsdogmatik. Im Hinblick auf die Unionsgrundrechte ist diese Problematik aber weiterhin nicht ausreichend untersucht. Dabei drängt sich die Frage dort besonders auf, denn der EuGH hat eine solche Form der Grundrechtswirkung bereits mehrfach anerkannt. Gegenstand der Untersuchung ist daher die Entwicklung eines dogmatischen Modells: Am Beispiel der sozialen und Gleichheitsrechte wird analysiert, unter welchen Voraussetzungen Private im Rahmen der GRCh verpflichtet werden können. Besonderes Augenmerk liegt anschließend auf der Untersuchung, welchen Inhalt grundrechtliche Ansprüche zwischen Privaten annehmen können.

Oktober 2026, ca. 449 Seiten, Schriftenreihe Europäisches Recht, Politik und Wirtschaft, Bd. 412, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-4345-3

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