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Die Unterschrift im Verwaltungsverfahren

Als Element der Rechtsstaatlichkeit kommt der handschriftlichen Unterschrift im Verwaltungsverfahren bislang herausragende Bedeutung zu. Die vorliegende Dissertation zeigt jedoch, dass die Unterschrift im schriftlichen Verwaltungsverfahren nicht sämtliche mit ihr verbundenen Funktionen erfüllen kann. Auf Grundlage einer Interessenabwägung unterbreitet das Werk einen Reformvorschlag für die zukünftige Ausgestaltung der Unterzeichnungspflicht im schriftlichen Verwaltungsverfahren. Im elektronischen Verwaltungsverfahren finden mit Blick auf die Funktionen der Unterschrift verschiedene Verschiebungen statt. Die Dissertation legt dar, dass diese Funktionsverschiebungen geeignet sind, den rechtsstaatlichen Charakter des Verwaltungsverfahrens zu stärken. Darüber hinaus werden Herausforderungen und Lösungsansätze zur Übertragung der Unterschriftsfunktionen in voll- und teilautomatisierte Verwaltungsverfahren aufgezeigt.
März 2026, 318 Seiten, Basler Studien zur Rechtswissenschaft / Reihe B Öffentliches Recht, Bd. 97, Deutsch
Helbing & Lichtenhahn
978-3-7190-5082-5

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