Die Reform der Geldwäschebekämpfung als kriminalpolitisches Paradoxon
Zwischen Universalisierung und Fehlregulierung am Beispiel des Schiedsverfahrens
Von:
Veljovic, MiguelDie effektive Bekämpfung der Geldwäsche gilt aufgrund der Internationalität der Transaktionswege als eines der größten strafrechtlichen, strafprozessualen und mithin auch kriminalpolitischen Herausforderungen der heutigen Zeit. Dabei wird die nationale Strafnorm maßgeblich durch europäische Richtlinien beeinflusst. Die Dissertation zeigt auf, dass die europäische "Pönalisierungswut" in Form der vermögensbezogenen Universalisierung des Tatbestands weder aus strafrechtsdogmatischer noch aus wirtschaftskriminologischer Perspektive überzeugen kann. Zusätzlich wird der - bisher eher unbekannte - Phänomenbereich transnationaler Geldwäschekriminalität in Form der Durchführung von Schiedsverfahren beleuchtet.
November 2022, ca. 347 Seiten, Schriftenreihe zum deutschen, europäischen und internationalen Wirtschaftsstrafrecht, Bd. 51, Deutsch
Nomos
978-3-8487-7598-9
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978-3-8487-7598-9

