Die Parteienfinanzierung vor dem Verfassungsgericht
Eine rechtsvergleichende Analyse zwischen Brasilien und Deutschland
Wie prägen Verfassungsgerichte die gesellschaftliche Verwurzelung politischer Parteien? Diese Studie vergleicht die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des brasilianischen Supremo Tribunal Federal zur Parteienfinanzierung. Beide Gerichte verfolgen dasselbe Ziel, gelangen jedoch zu gegensätzlichen Ergebnissen. Während das BVerfG als dialogischer Hüter ein liberales Modell mit vielfältigen Finanzierungsquellen fördert, führte der STF als paternalistischer Herr der Verfassung paradoxerweise zur Verstaatlichung. Die Untersuchung verbindet funktionale Rechtsvergleichung mit politikwissenschaftlichen Ansätzen. Der Autor ist Postdoktorand an der Professur für Wissenschafts- und Innovationsforschung der Universität Hamburg.
September 2026, 506 Seiten, Schriften zum Parteienrecht und zur Parteienforschung, Bd. 60, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-3942-5
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