Die offene Zukunft und ihre Feinde

Wie wir die freie Gesellschaft vor der KI-Diktatur bewahren können

Künstliche Intelligenz gilt als Motor des Fortschritts. Doch längst ist sie zur Herausforderung für die Demokratie geworden. Die Autoren betrachten KI als grundlegende Macht- und Demokratiefrage und analysieren den Konflikt zwischen algorithmischer Steuerung und demokratischer Selbstbestimmung. Die Kernthese: Die Zukunft ist offen - Menschen gestalten sie mit ihrer Vorstellungskraft, im öffentlichen Diskurs und auf der Grundlage von Pluralität. Wer immer mehr Entscheidungen automatisierten Systemen überlässt und die Zukunft mittels KI steuern will, verkennt die Grenzen dieser Technologie und riskiert Freiheit. Wie kann es gelingen, die offene Zukunft und damit die offene Gesellschaft zu erhalten? Ungesteuert wird KI unsere Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie beseitigen. Deshalb darf die wehrhafte Demokratie der Allianz von Big Tech und Rechtsextremen nicht die Zukunft überlassen. KI muss zugleich politisch gebändigt und demokratisch gestaltet werden, damit der Mensch souverän bleibt. Das Buch zeigt die technischen Grenzen vermeintlich überlegener Intelligenz, entlarvt ideologische Heilsversprechen und beschreibt die Machtkonzentration des digital-ökonomischen Komplexes. Und es entwickelt konkrete politische Handlungsvorschläge für eine bessere Zukunft: smarte Regulierung, konsequente Durchsetzung des europäischen Rechts, Dezentralisierung und digitale Souveränität auf individueller und staatlicher Ebene.

Juni 2026, ca. 272 Seiten, Deutsch
Dietz Verlag J.H.W. Nachf
978-3-8012-0714-4

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