Die materielle Gültigkeit von internationalen Gerichtsstandsvereinbarungen

Die Bestimmung der materiellen Gültigkeit von internationalen Gerichtsstandsvereinbarungen bleibt problematisch, und zwar auch nach Schaffung einer eigenen Kollisionsnorm im Zuge der letzten Reform der Brüssel I-VO. Die Ausgestaltung als Gesamtverweisung und der Mangel an autonomen Kollisionsnormen scheinen an den zuvor geführten rechtswissenschaftlichen Diskussionen kaum etwas zu ändern. Gerade vor dem Hintergrund der enormen praktischen Bedeutung von Gerichtsstandsvereinbarungen für den internationalen Wirtschaftsverkehr wird mangelnde Rechtssicherheit beklagt. Die Autorin präsentiert in rechtstechnischer Hinsicht einen stringenten Ansatz im Umgang mit dem geltenden Recht. Sie zeigt ebenso Möglichkeiten auf, die zur Lösung der Problematik de lege ferenda in Betracht kommen.

November 2021, ca. 262 Seiten, Internationalrechtliche Studien, Bd. 81, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-86662-7

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