Die Interparlamentarische Union im Wandel

Rechtspolitische Ansätze einer repräsentativ-parlamentarischen Gestaltung der Weltpolitik

Die Studie analysiert die historische und rechtspolitische Entwicklung der Interparlamentarischen Union (IPU) seit ihrer Gründung im Jahre 1889. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Frage, ob und inwieweit sich die IPU zur Übernahme der von ihr angestrebten parlamentarischen Dimension zu den Vereinten Nationen eignet. Aufbauend auf den völkerrechtlichen Entwicklungen im Bereich des sich entwickelnden Demokratieprinzips auf globaler Ebene wie auch in Bezug auf die Proliferation internationaler parlamentarischer Institutionen und Versammlungen untersucht die Studie die tatsächlichen und rechtlichen Errungenschaften der IPU, die sie für eine solche Aufgabe qualifizieren. Anhand philosophischer und realpolitischer Ansätze werden schließlich Überlegungen angestellt zu einer parlamentarisch-repräsentativen Gestaltung der Weltpolitik, wie sie sich im Allgemeinen darstellen und wie sie von der IPU im Besonderen verwirklicht werden könnte. Vorgeschlagen wird hierfür die Einrichtung eines so genannten Gremiums zur Wahrnehmung der parlamentarischen Dimension bei der UNO (UNPD-Gremium), das einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen nahe kommt.

Juli 2006, ca. 738 Seiten, Studien zum Öffentlichen Recht, Völker- und Europarecht, Bd. 12, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-55373-2

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