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Die geographische Schiedsfähigkeit des Unionskartellrechts

Eine Rückbesinnung auf die Prämissen der Second Look-Doktrin zum Ausgleich von Parteiautonomie und Wettbewerbsschutz
Von:
Kirner

Das Werk analysiert das Spannungsfeld zwischen Schiedsgerichtsbarkeit und der Durchsetzung des Unionskartellrechts, insbesondere in Fällen, in denen die ex post-Kontrolle am Maßstab des Unionskartellrechts versagt. Ein praxisnahes Beispiel sind Schiedsorte in der Schweiz, die jüngst im Sportrecht Gegenstand von EuGH-Rechtsprechung waren. Vor diesem Hintergrund entwickelt der Autor das Konzept einer geographischen Beschränkung der Schiedsfähigkeit und untersucht deren Durchsetzung. Dabei wird auch die Einführung von anti-arbitration injunctions diskutiert. Die Arbeit richtet sich an Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen im Bereich des Kartell- und Schiedsrechts.

April 2026, ca. 400 Seiten, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik, Bd. 332, Deutsch
Nomos
978-3-7560-3934-0

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