Die After-the-Event Insurance
Eine Untersuchung zur Entwicklung und rechtlichen Einordnung in England und Deutschland
Von:
Lenz, MoritzGängige Prozessfinanzierungsinstrumente sind für kapitalstarke Kläger wenig interessant. Eine Alternative ist die After-the-Event Insurance (ATE), die funktional einen Mittelweg zwischen klassischer Prozessfinanzierung und Versicherung einschlägt. Diese in England bereits etablierte Methode des Funding gewinnt jüngst auch in Deutschland an Bekanntheit. Diese Arbeit vergleicht die ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der ATE in England und Deutschland und ordnet die ATE als Rechtsprodukt innerhalb des deutschen Rechtsrahmens abschließend ein. Außerdem wird die ATE der traditionellen Prozessfinanzierung kritisch gegenübergestellt und auf die aktuelle Diskussion um den Regulierungsbedarf von Third Party Funding eingegangen.
Dezember 2025, 319 Seiten, Streitbeilegung und Streitvermeidung im Zivilrecht - Schriftenreihe des Munich Center for Dispute Resolution(Q30) Streitbeilegung und Streitvermeid, Bd. 26, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-3497-0
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