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Der Westerborkfilm

Bilderwanderung und Holocausterinnerung

1944 wird im Auftrag der SS im 'Judendurchgangslager' Westerbork in den besetzten Niederlanden ein Film gedreht. Auch die Abfertigung eines Zuges, der fast 1000 Personen nach Bergen-Belsen und Auschwitz deportiert, wird aufgezeichnet. 1956 verwendet Alain Resnais Einstellungen dieser Szenen in seinem Film NUIT ET BROUILLARD. Damit beginnt die Bilderreise des Westerborkfilms, der bald zum festen Bestandteil einer neu entstehenden, mitfühlenden Holocaust-Erinnerung wird und heute zu ihren Bildikonen gehört. Fabian Schmidts Buch erzählt diese Rezeptionsgeschichte auf der Basis empirisch gewonnener Filmdaten und rekonstruiert die Bedeutung des Westerborkfilms für die Formierung der Erinnerungskultur. Diese Veröffentlichung wurde aus Mitteln des Publikationsfonds für Open-Access-Monografien des Landes Brandenburg gefördert und steht unter den Bedingungen der Lizenz CC-BY 4.0 im Open Access zur Verfügung. doi.org/10.61050/3689300081 Ausgezeichnet mit dem Willy-Haas-Preis 2026

Januar 2025, 496 Seiten, Film-Erbe, Deutsch
Edition Text + Kritik
978-3-689-30008-1

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