Der Richtervorbehalt in Art. 31 Abs. 3 EUStA-VO
Eine Untersuchung am Beispiel des deutschen und spanischen Rechts
Von:
Zerbst, RonjaDas Werk untersucht Richtervorbehalte in grenzüberschreitenden Ermittlungsverfahren der Europäischen Staatsanwaltschaft anhand praktischer Beispiele des deutschen und des spanischen Rechts. Die Vorschrift Art. 31 Abs. 3 EUStA-VO hat dabei weitreichende Auswirkungen auf die einzelnen Strafverfahrensordnungen der Mitgliedstaaten, etwa auf das staatsanwaltschaftlich geprägte Ermittlungsverfahren in Deutschland und auf das untersuchungsrichterliche Verfahren in Spanien. Unter Einordnung des EuGH-Urteils von 2023 wird ein konkreter Vorschlag zur Auslegung der Vorschrift unterbreitet, mit dem die beabsichtigte Weiterentwicklung der EUStA-VO gegenüber der Richtlinie über die Europäische Ermittlungsanordnung gelingen kann.
Mai 2025, 386 Seiten, Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht, Bd. 80, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-3012-5
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