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Der Messingkauf im Curazän

Eine Ästhetik der Verschränkung

Wie sieht ein Theater aus, das die lokalen und globalen Beziehungen aller Lebewesen wirklich ernst nimmt? "Der Messingkauf im Curazän" knüpft an Bertolt Brechts fragmentarischen Klassiker "Der Messingkauf" an und fragt nach der gesellschaftlichen Rolle des Theaters in dunklen Zeiten. Das Curazän - eine imaginierte Gegenwartsepoche der "cura", der Sorge gegenüber und von allen Lebensformen - bildet dabei den gedanklichen Rahmen für eine neue Theaterpraxis jenseits des Anthropozäns. Gemeinsam mit Theatermacher:innen, Philosoph:innen, Jurist:innen, Journalist:innen und Aktivist:innen entwickeln Teresa Kovacs und Kevin Rittberger neue Perspektiven für ein regeneratives Theater, das ökologische Krisen ebenso denken kann wie den Aufstieg des Faschismus. Polyloge und Prosastücke bilden eine praxisnahe Theatertheorie für das 21. Jahrhundert - zwischen ökologischer Neuverortung und dem Mut zu radikalen Neuanfängen.

Februar 2026, 200 Seiten, Deutsch
Theater der Zeit GmbH
978-3-95749-609-6

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