Der Genozid in Palästina

Die lange Vorgeschichte, die Verantwortung des Westens und die Welt danach

Der Genozid, der sich nicht mehr auf den Gazastreifen beschränkt, sondern inzwischen "durch ethnische Säuberungen auf das Westjordanland und Ostjerusalem ausgeweitet wird" (Francesca Albanese), ist das Ergebnis eines hundertjährigen Konflikts in Palästina, den letztlich westliche Mächte mit zu verantworten haben. Der Autor zeigt auf, dass die Kriegsverbrechen der israelischen Streitkräfte die Kriterien für einen Genozid erfüllen. Der militärischen, diplomatischen, finanziellen und medialen Unterstützung des verbrecherischen Kriegs seitens der USA und Deutschlands ist ein Kapitel gewidmet. Einen besonderen Stellenwert nehmen Überlegungen über Palästina und die Welt insgesamt nach diesem Genozid ein. Wie gehen wir in Deutschland damit um? Ein Blick auf die Zerstörung des ganzen "Nahen Ostens", bei der die USA und Israel seit Jahrzehnten das Völkerrecht zur Farce machen, weckt beim Autor die Befürchtung, dass bald weltweit nur noch das Faustrecht gelten könnte, wenn die Krise nicht eine Neuordnung erzwingt. "Die Hartnäckigkeit, mit der Israel und die USA ungestraft gegen UN-Resolutionen und die UN-Charta verstoßen, beeinträchtigt das allgemeine Rechtsbewusstsein und findet zunehmend Nachahmer."

Mai 2026, ca. 112 Seiten, Deutsch
Verlag Hintergrund
978-3-910568-33-4

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