Der Autor als Parrhesiast

Studien zur parrhesía in Literatur und Philosophie

Die Wahrheit auszusprechen, birgt ein Risiko – für die Person, die es wagt, wie für diejenige, die sie hört. Wie verhält es sich aber, wenn ein Autor eine riskante Wahrheit nur im Buch ausdrückt – inwiefern ist er ein Parrhesiast? Im Ausgang vom platonischen Begriff der parrhesía untersucht die Studie Autorschaft als ein Phänomen der freimütigen Kritik, nämlich am Beispiel von Alexander Gottlieb Baumgarten, Christoph Martin Wieland, Friedrich Nietzsche, Peter Handke, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek. Im Fokus stehen dabei autofiktionale und autobiographische Schreibweisen, die eine Trennung von Autor und Werk gezielt durchlässig machen.

August 2026, 289 Seiten, Theorema. Literaturtheorie, Methodologie, Ästhetik, Deutsch
Springer
978-3-662-73861-0

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