Christologie im Dialog

Karl Barths Römerbriefkommentare im Lichte der paulinischen Christologie

In seinen Römerbriefkommentaren entfaltet Barth seine Christologie mit exegetischen Gründen. Beruht der Erfolg von Barths Frühwerk auf dieser Verbindung von Exegese und Systematischer Theologie? Nhan Gia Vo liest die christologischen Schlüsseltexte dialogisch. Er arbeitet heraus, wie Barth die biblische Exegese zum Ausgangspunkt theologischer Reflexion macht und zu einer eigenständigen Form theologischer Erkenntnis gelangt. Die Untersuchung zeigt, dass Barths Deutung des Begriffs hilasterion als 'Versöhnungsdecke' die Grundlage seiner dialektischen Christologie bildet, in der Offenbarung und Verborgenheit Gottes untrennbar verschränkt sind. Zudem wird die frühe Anlage von Barths christozentrischer Erwählungslehre deutlich - und dass die verbreitete Forschungsmeinung in dieser Hinsicht zu korrigieren ist.

Juli 2026, 336 Seiten, reformiert!, Bd. 17, Deutsch
Theologischer Verlag
978-3-290-18801-6

Weitere Titel der Reihe: reformiert!

Alle anzeigen

Weitere Titel zum Thema