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Biodiversität und Renaturierung im Naturschutzrecht

Recht, Politik und Praxis im Zeichen der Klimakrise

Biodiversität im Kontext der Klimakrise: Rechtliche Perspektiven auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene

Neben der Klimakrise zählt die Biodiversitätskrise zu einer der größten Herausforderungen unserer Zeit. Sie zeigt sich in einem massiven und rasch voranschreitenden Rückgang der biologischen Vielfalt: Weltweit sind zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ausgestorben oder vom Aussterben bedroht, weil ihre Lebensräume durch menschliche Aktivitäten zerstört oder erheblich beeinträchtigt wurden. Um den Verlust der Biodiversität zu stoppen, sind rechtliche Anstrengungen auf globaler, regionaler und nationaler Ebene erforderlich.

Ein zuletzt auf EU-Ebene viel diskutiertes Instrument ist die Renaturierung, also die Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme. Die Beiträge dieses Sammelbands beleuchten die rechtlichen Grundlagen des Biodiversitätsschutzes im Völkerrecht, im Unionsrecht und im österreichischen Recht. Im Zentrum steht die EU-Renaturierungs-VO und deren Auswirkungen auf die Mitgliedstaaten, insbesondere auf Österreich.

Darüber hinaus werden aber auch Fragen des Rechtsschutzes, aktuelle Judikatur zum Artenschutzrecht, die Stellung des Naturschutzes und der Biodiversität im Anlagenverfahren sowie die Wechselwirkungen zwischen Biodiversitätsverlust und Klimakrise behandelt.

Juni 2026, ca. 260 Seiten, Deutsch
Verlag Österreich GmbH
978-3-7046-9771-4

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