Auswahl potenzieller Standorte für die künstliche Grundwasseranreicherung
Die Bewirtschaftung der Grundwasserressourcen ist von Natur aus interdisziplinär und erfordert eine multidisziplinäre Datenanalyse, die am besten durch einen multikriteriellen Entscheidungsfindungsansatz (MCDM) bewältigt werden kann. Dieser Ansatz ermöglicht es, explizit zu begründen, warum ein Kriterium den Entscheidungsprozess stärker beeinflussen kann als ein anderes. In dieser Studie wurde ein von Saaty (1980) entwickelter hierarchisch-analytischer Ansatz (AHP) als Entscheidungshilfemethode verwendet, um die Gewichtung der verschiedenen Themen erfolgreich durchzuführen. Unsere Aufgabe besteht darin, potenzielle Standorte für die künstliche Grundwasseranreicherung auszuwählen und abzugrenzen. Der beste Weg hierfür ist der Einsatz leistungsfähiger Werkzeuge, die zu einem optimalen Ergebnis führen können (GIS). Die Auswahl eines Standorts für die künstliche Grundwasseranreicherung basiert jedoch im Wesentlichen auf folgenden Kriterien: Geologie, Geomorphologie, Hangneigung, Mächtigkeit der ungesättigten Zone, Durchlässigkeit, piezometrischer Pegel.
Verlag Unser Wissen
978-66-30-13989-1

