Arbeitskammern in Deutschland und Europa
Geschichte, Strukturen, Perspektiven
Arbeitskammern als öffentlich-rechtliche Interessenvertretung, die auf einer obligatorischen Mitgliedschaft alle Beschäftigten beruhen, sind in Europa zumeist Ausnahmeerscheinungen geblieben. Historisch entstanden in den frühen 1920er Jahren existieren sie bis heute lediglich in Luxemburg und Österreich und darüber hinaus in den beiden deutschen Bundesländern Bremen und dem Saarland.
Angesichts einer zunehmenden Erosion der traditionellen Systeme der Arbeitsbeziehungen, die sich aus abnehmenden Mitgliederzahlen der Gewerkschaften, einer rückläufigen Verbreitung von Betriebsräten und einer abnehmenden Tarifbindung ergeben, diskutiert man in Deutschland heute in mehreren Bundesländern über die Einführung neuer Arbeitskammern. Diese könnten einen Beitrag dazu leisten, die Strukturen und Ressourcen der Arbeitsnehmervertretung zu stärken und bestehende Vertretungslücken zu schließen. Martin Behrens und Thorsten Schulten nehmen in diesem Buch erstmals eine umfassende Bestandaufnahme der Funktion, Arbeitsweise und Wirkung von Arbeitskammern vor und skizzieren ihre Entwicklungsperspektiven in Deutschland.
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
Angesichts einer zunehmenden Erosion der traditionellen Systeme der Arbeitsbeziehungen, die sich aus abnehmenden Mitgliederzahlen der Gewerkschaften, einer rückläufigen Verbreitung von Betriebsräten und einer abnehmenden Tarifbindung ergeben, diskutiert man in Deutschland heute in mehreren Bundesländern über die Einführung neuer Arbeitskammern. Diese könnten einen Beitrag dazu leisten, die Strukturen und Ressourcen der Arbeitsnehmervertretung zu stärken und bestehende Vertretungslücken zu schließen. Martin Behrens und Thorsten Schulten nehmen in diesem Buch erstmals eine umfassende Bestandaufnahme der Funktion, Arbeitsweise und Wirkung von Arbeitskammern vor und skizzieren ihre Entwicklungsperspektiven in Deutschland.
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
Mai 2027, ca. 400 Seiten, Deutsch
Campus
978-3-593-52338-5
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