Ach, Rassismus

Über die de-humanisierende Unterscheidung des Menschen

Rassismus stellt eine Humandifferenzierung dar, die Leben in Wert setzt und bestimmte Leben entwertet. Die Linie, die das Rassistische von dem Nicht-Rassistischen trennt, ist hierbei nicht eindeutig. Sie ist sowohl kontextabhängig und darin unterschiedlich, oft nicht eindeutig, indirekt, subtil und verschwommen. Dieser Unschärfe und Vagheit des Rassistischen trägt Paul Mecheril in den Texten dieses Bandes auch sprachlich Rechnung. Erkundungen rassistischer Schemata wie auch der vergesellschaftenden und subjektivierenden Wirkungen des Rassismus müssen nicht im Rahmen der strengen Beschränkung auf eine nüchtern registrierende Sprache erfolgen.

August 2026, 282 Seiten, Kartoniert, Gesellschaft der Unterschiede, Bd. 97, Deutsch
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978-3-8376-8106-2

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