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Zweitsprachaneignung als Ko-Konstruktion

Zur Rekonstruktion von Zweitsprachaneignungsprozessen in Peer-Interaktion unter Berücksichtigung ihrer schulischen Situiertheit

Im Zuge globaler Migrationsbewegungen wandern seit langem auch Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter nach Deutschland ein. Diese Arbeit nimmt unterschiedliche Ebenen der Beschulung dieser migrierten Schüler*innen in den Blick und setzt sie miteinander in Beziehung. Kern des Interesses sind Praktiken, die Schüler*innen bei der gemeinsamen Aufgabenbearbeitung vollziehen. Es wird untersucht, auf welche multimodalen Ressourcen die Schüler*innen bei der Aufgabenbearbeitung zurückgreifen und inwiefern in den dabei stattfindenden Interaktionen Zweitsprachaneignungsprozesse sichtbar werden. Zweitsprachaneignung wird dabei als situierter, relationaler und ko-konstruierter Prozess zunehmender Partizipation an zielsprachlichen Praktiken verstanden, sodass die untersuchten Peer-Interaktionen nicht als isolierte, idealtypische Phänomene betrachtet werden, sondern in ihrer unterrichtlichen und schulischen Situiertheit in den Blick genommen werden - aus einer emischen und holistischen Perspektive.

März 2026, 414 Seiten, Beiträge zur Soziokulturellen Theorie der Sprachaneignung, Bd. 04, Deutsch
Waxmann
978-3-8188-0130-4

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