Wirtschaft mit Würde

Die moralischen Grenzen von Märkten

In der Wirtschaft begegnen wir einander auf vielfältige Weise - auf lokalen und globalen, analogen und digitalen, überhitzten, unsicheren, stagnierenden oder boomenden Märkten. Doch haben wir in den letzten Jahrzehnten das Marktprinzip nicht überdehnt? Wo stößt der Markt an moralische Grenzen, wo braucht er Schranken? Im vorliegenden Band bieten Theoretiker und Praktiker tiefere Einblicke in moralische Grenzbereiche diverser 'Märkte' auf Basis des christlichen Menschenbildes. Wo haben wir zu viel Markt? Wo verbietet sich marktlicher Austausch? Und gibt es Alternativen zur kapitalistischen Art und Weise des Gütertauschs?
Inhalt
Ursula Olk: Menschenbild und Menschenwürde als Maßstab für den Markt. Eine Begründung aus christlicher Sicht
Christian Müller: Der Markt und seine Grenzen
Mathias Binswanger: Warum muss die Wirtschaft immer weiter wachsen? Der Wachstumszwang in kapitalistischen Wirtschaften
Michael Voigtländer: Ist der Wohnungsmarkt gerecht?
Christian Heuser: (Moralische) Grenzen von Impact Investments
Silja Fichtner: Gibt es einen Markt für Abtreibungen?
Jürgen Zerth: Der Markt für Medikamente
Manfred Spieker: Sozialethische Einwände gegen eine Suizidbeihilfe
Dirk Langemann: Gibt es Alternativen zum Kapitalismus? Die fast naturgesetzliche Kraft des Homo oeconomicus
Dirk Linowski: Das Ende der Globalisierung (wie wir sie kennen)

März 2026, 220 Seiten, Deutsch
Metropolis Verlag
978-3-7316-1631-3

Weitere Titel zum Thema