Wie kann Deutschland das Weltklima durch weniger CO2 Emissionen schützen?

Dekarbonisierung durch Sonne und Wind Deutschlands Kampf mit der Windmühle

Im Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 hat sich Deutschland selbst verpflichtet, seinen Beitrag zur Verhinderung einer Erdüberhitzung zu leisten. Das soll durch den Verzicht auf die Nutzung von fossilen Energien wie Erdöl für Mobilität, Kohle zur Stromerzeugung und Erdgas zur Nutzung in industriellen Prozessen und zur Gebäudeheizung erreicht werden. Bei der Verbrennung von fossilen Energien wird CO2 in die Atmosphäre freigesetzt. Dadurch ist der CO2 Anteil in der Luft in den letzten 150 Jahren von 0,03 Vol.% auf 0,042 Vol. % gestiegen. Nach der Treibhausgastheorie wird dadurch eine durchschnittliche Erdüberhitzung von 1,5 ° C erwartet mit katastrophalen Folgen für das Überleben der Menschheit. Nach den neuesten Prognosen der Klimaforscher soll dieser Zeitpunkt bereits um 2030 erreicht werden. Im Hinblick auf die o.g. Selbstverpflichtung Deutschlands war es daher nur konsequent, den Abbau inländischer Steinkohlevorkommen zu beenden, fossile Kraftwerke stillzulegen und ebenso freiwillig auf dem Import russischer Energierohstoffe zu verzichten. Jetzt deckt sich Deutschland zum dreifachen Preis auf dem Weltmarkt ein und wird trotzdem bei einem weiteren Ausbau der EE nicht auf die fossilen Energien verzichten können. Die energieintensiven Industrien habe daraus längst die Konsequenzen gezogen und verlagern ihre Produktion nach Osteuropa, China oder Indien und können dort auf russische Energierohstoffe zu wettbewerbsfähigen Kosten zugreifen. Deutschland befindet sich deshalb mitten in einer Phase der Deindustrialisierung mit dem Verlust hunderttausender Arbeitsplätze. Und wofür das Alles? Bis auf Braunkohle muss Deutschland alle fossilen Energien importieren. Wenn Deutschland in Zukunft darauf verzichten will, werden diese Rohstoffe in anderen Ländern für Prosperität sorgen und in Deutschland für Armut. Die CO2 Emissionen Deutschlands durch die Verbrennung von Braunkohle zur Stromerzeugung betragen 0,25 % an den weltweiten Emissionen und sind für das Weltklima ohne Bedeutung.

Februar 2026, 100 Seiten, Deutsch
BoD - Books on Demand
978-3-6957-1020-1

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