Lukas spürt, dass die vertraute Ordnung des Schulhofs brüchig geworden ist: Die Mädchen schminken sich, die Jungen reden über Sport, plötzlich ist es gar nicht so einfach, dazuzugehören. In einem stillen Moment zuhause tippt Lukas die Worte "Ich bin weder Junge noch Mädchen" in das Handy und plötzlich tut sich eine bisher unbekannte Welt auf. Offenbar gibt es Kulturen, in denen Menschen seit Jahrhunderten jenseits der beiden Geschlechter Frau und Mann leben: die Hidschras in Indien, die Muxes in Mexiko, die Burrneshas in Albanien oder queere Communities in New York. Und langsam wird klar: Die Welt ist ein magischer Ort, an dem alle Menschen so sein dürfen, wie sie sind. Mit viel Gefühl und starken Bildern erzählt dieses Buch von der Suche nach dem eigenen Platz und zeigt Kindern und jungen Menschen, wie viel Mut und Kraft darin steckt, das eigene Ich zu entdecken. Das Buch wurde in Tschechien breit rezipiert, stand auf der Longlist der Magnesia Litera und gilt als wichtiger Beitrag zur queeren Kinder- und Jugendliteratur. Es ist gedacht für Familien, Schulen und Bibliotheken - überall dort, wo Kinder über Vielfalt, Geschlechterrollen und Zugehörigkeit sprechen wollen. Aus dem Tschechischen von Barbora Schnelle in Zusammenarbeit mit Lisa Wegener
Anthea Verlag
978-3-89998-459-0

