Theater und pluralistische Gesellschaften

Potenziale der "Kopräsenz"

Kopräsenz als gleichzeitige Anwesenheit von Darstellenden und Zusehenden definiert das Theater. Der Band weitet den Begriff aus, um gesellschaftliche Interaktionen und Überlagerungen des Verschiedenen neu zu fassen, und untersucht, wie Theater gesellschaftliche Kopräsenz künstlerisch bearbeitet. Er fragt innovativ, wie die Medienspezifik des Theaters genutzt werden kann, um virulente Fragen in von Pluralität bestimmten Gesellschaften zu verhandeln. Der Band vereint Beiträge von Literatur- und Theaterwissenschaftler:innen und Akteuren der Theater- und Kulturpraxis. Vom deutschsprachigen Gegenwartstheater ausgehend, wird der Blick auf mehrsprachiges Theater, Kopräsenz im digitalen Zeitalter und historische Vergleiche erweitert. Mit Beiträgen von Emmanuel Béhague | Johannes Birgfeld | Andrea Dassing | Barbara Engelhardt | Johann Emilian Horras | Koku G. Nonoa | Elena Polledri | Kevin Rittberger | Heinrich Schlange-Schöningen | Cosmea Spelleken | Marie Urban | Anna Volkland | Romana Weiershausen | Daniel Wetzel | Thomas Wortmann

April 2026, 236 Seiten, Saarbrücker Beiträge zur Europaforschung, Bd. 8, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-3738-4

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