Strafrechtliche Regulierung der reproduktiven Selbstbestimmung

Zur Kontinuität des Schutzes von Moralvorstellungen im Strafrecht am Beispiel der Eizellspende

Das strafrechtlich bewehrte Verbot der Eizellspende im ESchG wirft aufgrund der gewählten Sanktionsform grundsätzliche Fragen nach dem legitimen Einsatz des Strafrechts im sensiblen Feld der reproduktiven Selbstbestimmung auf. Die Arbeit untersucht kritisch die verfassungsrechtliche Rechtfertigung des strafrechtlichen Eizellspendeverbots und befasst sich dabei mit dem grundrechtlichen Gewährleistungsbereich der reproduktiven Selbstbestimmung sowie den Anforderungen an die besondere Sanktionsform des Strafrechts. Die gewonnenen Erkenntnisse werden auf das konkrete Verbot der Eizellspende angewandt und abschließend ein Regelungsvorschlag zur Legalisierung entwickelt.

April 2026, ca. 628 Seiten, Schriften zum Medizinstrafrecht, Bd. 30, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-7560-4274-6

Weitere Titel zum Thema