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Sprache und Außersprachlichkeit

Neue Perspektiven auf ein Paradigma der Hermeneutik

Kann nur Sprache verstanden werden? Sprachliche Äußerungen bilden seit jeher den Hauptgegenstand hermeneutischer Bemühungen. Das hat Denker wie Hans-Georg Gadamer zu der These geführt, dass Sprachverstehen nicht nur das Paradigma für Verstehen ist, sondern dass Sprachlichkeit den Charakter des hermeneutischen Gegenstandes überhaupt ausmacht: "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache". Wie aber verhält es sich mit Erfahrungen, die wir nicht primär als sprachliche begreifen, wie Kunst, Musik oder praktische Fertigkeiten? Sind sie sprachlich verfasst oder zeigen sich hier die Grenzen der Sprache - und damit die Grenzen unseres Verstehens? Der Band geht diesen Fragen nach und weist auf eine Hermeneutik, die diese Grenzen neu vermisst.

September 2025, 203 Seiten, Hermeneutik und Interpretationstheorie, Bd. 11, Deutsch
Brill I Schoeningh
978-3-506-79793-3

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