Ruge
Kein rasender Reporter:
Gerd Ruge und die Welt nach 1945
Den Menschen zuhören und sie verstehen – kaum einer hat diese Prämisse mehr beherzigt als Gerd Ruge. Bis heute verkörpert er das, was man unter objektivem und zugleich empathischem Journalismus versteht. Christian Neef hat Ruges in Deutschland einzigartigen, umfangreichen Nachlass gesichtet. Seine Biografie zeichnet nicht nur das Leben dieses außergewöhnlichen Reporters nach, sondern erzählt auch von den wichtigsten weltpolitischen Umbrüchen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die Ruge oft direkt vor Ort erlebte.
»Gerd Ruge war für mich ein großes Vorbild. Er war ein Journalist, für den die Begegnung mit Menschen, das Vor-Ort-Sein, wichtig war. Auch deshalb waren seine Einschätzungen hervorragend und herausragend. Dabei hat er sich immer von Herz und Verstand gleichermaßen leiten lassen auf der Suche nach der Wirklichkeit.« Katrin Eigendorf
Propyläen
978-3-549-11013-3

