Jetzt bestellen : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

Recht auf Vergessenwerden

Harmonisierung eines datenschutz- und äußerungsrechtlichen Abwägungssystems im Fall von Auslistungsansprüchen

Gefahren für das grundrechtlich geschützte allgemeine Persönlichkeitsrecht gehen nicht nur von Medien, sondern zunehmend auch von Suchmaschinen aus. Das Beeinträchtigungspotenzial ist ungleich größer als in der analogen Zeit, weil das "Netz nichts vergisst" und Persönlichkeitsrechtsverletzungen ubiquitär für jedermann und jederzeit abrufbar sind. Art. 17 DSGVO konstituiert zwar ein Recht auf Vergessen, nach welchen Kriterien abzuwägen ist, lässt die Vorschrift jedoch offen. Insofern beschäftigt sich die Arbeit mit der Frage, ob es im Fall von Auslistungsansprüchen gegenüber Suchmaschinen einer Harmonisierung des datenschutzrechtlichen mit dem äußerungsrechtlichen Abwägungssystem bedarf.

April 2022, ca. 233 Seiten, Schriften zum Daten-, Informations- und Medienrecht, Bd. 62, Deutsch
Nomos
978-3-8487-8966-5

Weitere Titel der Reihe: Schriften zum Daten-, Informations- und Medienrecht

Alle anzeigen

Weitere Titel zum Thema