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Rasende Ohnmacht

Soziofiktionen des Neoliberalismus in Film und Literatur

Die Gesellschaftsdiagnosen zeitgenössischer Autor*innen erscheinen eigenartig ausweglos. Dies zeugt weder von Indifferenz, noch von Sehnsucht nach einer besseren Vergangenheit. Die Rat- und Orientierungslosigkeit, so die These, steht im Zusammenhang mit der Langlebigkeit der neoliberalen Ordnungen, die nach dem Mauerfall - dem 'Ende der Geschichte' - als alternativlos empfunden werden. Die Annahme, dass es nichts Neues mehr gäbe, führt zu einer Aushöhlung der 'gesellschaftlichen Vorstellungskraft' und schließlich zu einem Gefühl der 'reflexiven Ohnmacht'. Die Beiträger*innen aus unterschiedlichen Philologien zeigen, wie sich dieses zur rasenden Ohnmacht potenzierte Phänomen formal und inhaltlich in Literatur und Film manifestiert.

November 2025, 264 Seiten, Gegenwartsliteratur, Bd. 22, Deutsch
Transcript Verlag
978-3-8376-7096-7

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