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Preisfindung im Rahmen des AMNOG-Verfahrens

Schnittstellenprobleme bei der Regulierung von Preisen für Arzneimittelinnovationen im Mehrebenensystem

Das AMNOG-Verfahren regelt seit fast 15 Jahren die Erstattungsbeträge für patentgeschützte und daher marktexklusive Arzneimittel, denn eine Preisbildung im Wettbewerb über den Prozess von Angebot und Nachfrage funktioniert bei diesen Arzneimitteln nicht. Das AMNOG-Verfahren stößt zunehmend auf Grenzen. In der Diskussion stehen z. B. hochpreisige personalisierte Gentherapien, deren Nutzen sich wissenschaftlich nur eingeschränkt nachweisen lässt. Daraus folgen Schnittstellenprobleme, denn das Verfahren basiert auf Erkenntnissen aus dem gefahrenabwehrrechtlichen Zulassungsverfahren und prägt die Wirtschaftlichkeit einzelner Verordnungen vor. Die Arbeit analysiert diese Schnittstellenprobleme und endet mit einem Regulierungsvorschlag. Am 03.02.2026 wurde die Arbeit auf dem 22. Deutschen Sozialrechtstag mit dem Förderpreis 2026 der Gesellschaft zur Förderung der sozialrechtlichen Forschung e.V. ausgezeichnet; am 04.07.2025 mit dem Dissertationspreis des Zukunftsgipfel Gesundheit e. V. für herausragende wissenschaftliche Leistungen.

August 2025, ca. 352 Seiten, Bochumer Schriften zum Sozial- und Gesundheitsrecht, Bd. 31, Deutsch
Nomos
978-3-7560-3128-3

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