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Pharmakologische Manipulationen (Doping) im Leistungssport der DDR

Eine juristische Untersuchung

Nach dem Ende der DDR-Diktatur konnten trotz umfangreicher Dokumentenvernichtungsaktionen über 180 Schriftstücke sichergestellt werden, anhand derer das staatlich angeordnete und gelenkte Dopingsystem des DDR-Sports seit spätestens 1967 nachgewiesen werden kann. Ferner wurden die Ermittlungsergebnisse der zentralen Ermittlungsstelle «Regierungs- und Vereinigungskriminalität» (ZERF), die einschlägigen Anklageschriften der Staatsanwaltschaft und die Urteile des Landgerichts Berlin sowie Dokumente des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) gesichtet und ausgewertet. Neben den staatlich organisierten medikamentösen Betrugsmanipulationen im Sport der ehemaligen DDR werden die systematische Androgenbehandlung von Frauen und Minderjährigen unter bewußter Inkaufnahme schädlicher Nebenwirkungen sowie die daraus resultierenden juristischen Konsequenzen in zivil-, straf- und öffentlich-rechtlicher Sicht dargestellt. Juristische Schwerpunkte der Arbeit bilden die Fragen der Staatshaftung, der Staatennachfolge sowie die Zulässigkeit und die Grenzen von Doping im Sport.

Januar 2000, ca. 282 Seiten, Schriften zum internationalen und zum öffentlichen Recht, Bd. 37, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-35586-2

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