Nie sollst Du mich befragen
Natalia Ginzburg schreibt in diesen Erzählungen an ihrer Autobiografie weiter. Sie denkt nach über Kindheit und Alter, über ihren Alltag und ihr Arbeitsleben. Und fragt immer wieder, was es heißt, zusammenzuleben, mit dem Partner, den man liebt, in der Familie, in der Gesellschaft. Wie man miteinander spricht und wie schwer es doch oft ist, einander zu verstehen. Scheinbar bescheiden lässt Ginzburg die großen Ereignisse und Gefühle beiseite und beschränkt sich auf das Persönliche. Staunend beinahe und mit gelassener Präzision erzählt sie das Private so, dass es sofort allgemein verständlich wird und wir auf dem Umweg durch die Innenwelt die Außenwelt erkennen.

