Möglichkeiten und Grenzen des Städtebaurechts zur Mietensteuerung am Beispiel Berlin

Steigende Mieten, Wohnungsknappheit und die Gefahr der Verdrängung prägen den Berliner Wohnungsmarkt. Politik und Recht suchen Antworten auf die Frage, wie Wohnen als Grundbedürfnis gesichert werden kann. Diese Dissertation untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Städtebaurechts zur Steuerung von Mieten. Analysiert werden der "Berliner Mietendeckel", Mietobergrenzen im Sanierungs-, Erhaltungs- und Zweckentfremdungsrecht sowie städtebauliche Verträge wie das Berliner und Neuköllner Modell. Auf Grundlage von Rechtsprechung, Gesetzgebung und Literatur zeigt die Arbeit die rechtlichen Grenzen und die verbleibenden Handlungsspielräume für den Landesgesetzgeber auf. Damit leistet sie einen wissenschaftlichen Beitrag zu einer der drängendsten rechtspolitischen Fragen unserer Zeit: der Sicherung von bezahlbarem Wohnraum.

März 2026, ca. 280 Seiten, Europäische Hochschulschriften Recht, Bd. 6848, Deutsch
Peter Lang
978-3-631-94157-7

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