Mittäterschaftliche Zurechnung in dezentral organisierten Kleinzellen
Eine interdisziplinäre Untersuchung am Beispiel NSU und DAG
Von:
Althoff, HenrikeDie Arbeit untersucht Kriterien für die Verurteilung von Personen, die im Hintergrund einer terroristischen Tatserie nach den Handlungsprinzipien der sog. "leaderless resistance" agieren - einem Konzept autonomer Zellen, das im transatlantischen Raum erforscht wird. Es werden Vorbereitungs- und Unterstützungshandlungen (§ 25 Abs. 2 StGB) beleuchtet und von Betätigungsakten für eine Vereinigung (§§ 129 ff. StGB) abgegrenzt. Im Fokus stehen der sog. Nationalsozialistische Untergrund und die sog. Deutschen Aktionsgruppen, eine Kleingruppe, zu der ein unveröffentlichtes Urteil von 1982 in die Arbeit einbezogen wird. Die Ergebnisse sind übertragbar auf andere Gruppierungen und unterstreichen die Bedeutung interdisziplinärer Ansätze.
März 2025, ca. 383 Seiten, Schriften der Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law, Bd. 10, Deutsch
Nomos
978-3-7560-3059-0
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978-3-7560-3059-0

