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Menschenware – wahre Menschen

Die Familiengeschichte der Obdachlosen

Ernst Sieber, der bekannte Pfarrer der Obdachlosen, setzte sich zeit seines Lebens für die Schwächsten der Gesellschaft ein. Im Seegfrörni-Winter 1963/64 wächst dank seines Engagements eine zusammengewürfelte Gruppe von Obdachlosen zu einer Familie zusammen. 12 Jahre leben die benachteiligten Menschen in einem unterirdischen Luftschutzbunker am Zürcher Helvetiaplatz, bevor sie dann in das Haus an der Gerechtigkeitsgasse 5 umsiedeln können. Ernst Sieber entwirft in den Episoden jener Zeit ein farbiges Mosaik und gleichzeitig ein einzigartiges Modell menschlichen Zusammenlebens. Er und seine Verbündeten verstanden es, für die Obdachlosen in Zürich Freiräume zu erkämpfen, die ein selbstverantwortliches, menschenwürdiges Leben erlauben.

April 2026, ca. 220 Seiten, Deutsch
Theologischer Verlag
978-3-290-18789-7

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