Komponierte Perspektive

Fokalisierung und musikalischer Raum in den Opern von Richard Strauss

Perspektivität als Lust am Spiel mit unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen lässt sich als Wesenszug des Musiktheaters von Richard Strauss begreifen. Solche komponierten Perspektiven sind nicht als bloße Technik oder Methode (miss-) zu verstehen, sondern sie bilden vielmehr eine ästhetische Leitidee, sind künstlerisches Programm einer 'Straussischen Moderne'. Wie der Komponist es versteht, das Bühnengeschehen unterschiedlich aufzufächern und er dabei einerseits gewisse Figuren wechselnd zu Wahrnehmungsfiltern werden lässt, andererseits den Bühnenraum selbst unterschiedlich auskomponiert, steht im Zentrum dieser Studie.

November 2025, 560 Seiten, Musik und Literatur | Music and Literature, Bd. 6, Deutsch
Nomos Verlags GmbH
978-3-98858-153-2

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