Jetzt bestellen : Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 1–352 ZPO sowie Art. 400–408 ZPO)

KI-gestützte Ermittlungen und der Kernbereich privater Lebensgestaltung

Der Einsatz künstlicher Intelligenz bei den heimlichen Ermittlungsmethoden der §§ 100a, 100b, 100c und 100f StPO

Der Autor stellt die Frage, ob KI dazu beitragen kann, den Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung und das Interesse an effektiver Strafaufklärung durch heimliche Ermittlungsmethoden untereinander auszugleichen: Möglicherweise kann eine KI Kernbereichsinhalte selbstständig erkennen und eliminieren, bevor die Ergebnisse den Ermittlern zugehen. Dies wird anhand vier verdeckter Ermittlungsmethoden untersucht: akustische Wohnraumüberwachung, Online-Durchsuchung, Telekommunikationsüberwachung und akustische Überwachung außerhalb von Wohnräumen. Die Analyse zeigt, dass KI den Kernbereich schonen und die Ermittlungseffizienz steigern kann. Allerdings sind Anpassungen der Strafprozessordnung erforderlich.

Januar 2025, ca. 346 Seiten, Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft – Neue Folge, Bd. 86, Deutsch
Nomos
978-3-7560-1355-5

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