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KI als Künstler?

Eine Untersuchung von Erzeugnissen bildgenerierender Künstlicher Intelligenz im deutschen Urheberrecht

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Bildgenerierung eröffnet kreative Potenziale, wirft jedoch zugleich komplexe urheberrechtliche Fragen auf. In Band 6 der Schriftenreihe Medienrecht und Medientheorie untersucht untersucht die Autorin KI-generierte Bilder und den Trainingsprozess von Machine-Learning-Modellen unter rechtlichen Gesichtspunkten. Sie zeigt, dass Bearbeitungen und Vervielfältigungen geschützter Werke im Rahmen von Text- und Data-Mining zulässig sind, sofern sie ausschließlich Trainingszwecken dienen. Auf Basis einer Literaturrecherche sowie einer überarbeiteten Version von Dr. Lisa Kädes Entscheidungsdiagramm wird ein Web-Prototyp entwickelt, der potenzielle Urheber KI-generierter Bilder ermittelt und Nutzer bei rechtlichen Einschätzungen unterstützt. Ein User-Test liefert Hinweise zur Optimierung der Bedienbarkeit. Die Analyse macht deutlich, dass die meisten KI-Bilder mangels schöpferischer Eigenleistung keinen urheberrechtlichen Werkstatus erreichen und damit gemeinfrei sind - eine Sichtweise, die mit der überwiegenden westlichen Rechtsauffassung übereinstimmt. Es wird eine Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen empfohlen, um Rechtssicherheit zu schaffen, Innovation zu ermöglichen und zugleich Rechteinhaber zu schützen.

Januar 2026, 152 Seiten, Deutsch
Grossmann, Carl Verlag
978-3-941159-79-2

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