Informationsprozesse im Infektionsschutzrecht
Der deutsche und europäische Rechtsrahmen zur Überwachung von Infektionskrankheiten am Beispiel von COVID-19
Von:
Franka Enderlein
<p>Die Autorin untersucht aus rechtlicher Perspektive, warum in Deutschland wichtige Informationen für ein effektives Pandemiemanagement fehlen. Am Beispiel der COVID-19-Pandemie zeigt sie, dass die Informationsprozesse im deutschen Infektionsschutzrecht unzureichend digitalisiert sind. Während die Digitalisierung auf europäischer Ebene weit fortgeschritten ist, führen nationale Defizite zu erheblichen Effektivitäts- und Effizienzproblemen. Zur Analyse der Mängel nutzt die Autorin Methoden einer interdisziplinär informierten, steuerungsorientierten Verwaltungsrechtswissenschaft. Sie entwickelt primärrechts- sowie verfassungskonforme Lösungsvorschläge, um den Umgang mit künftigen Infektionskrankheiten von überregionaler Bedeutung zu verbessern.</p>
Januar 2025, 359 Seiten, Materialien zur rechtswissenschaftlichen Medien- und Informationsforschung, Deutsch
NOMOS
9783748950387
NOMOS
9783748950387

